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Schadstoffanalytik
Analyse organischer Schadstoffe
[Quelle: BFA-Fischerei]
Schadstoffanalytik
Ziel des Monitorings von Schadstoffen ist die Erfassung des Zustandes der marinen Umwelt. Der Zustand der Nord- und Ostsee wird im Rahmen internationaler Konventionen zum marinen Umweltschutz (OSPR, HELCOM) überwacht. Der deutsche Beitrag zu den internationalen Überwachungsprogrammen dieser Abkommen wird von mehreren deutschen Instituten im sogenannten "Bund-Länder-Messprogramm" gemeinsam erarbeitet. Das Institut für Fischereiökologie ist verantwortlich für die Untersuchung von organischen und anorganischen Schadstoffen (Schwermetallen) in Fischen aus der offenen See, insbesondere aus Nordsee und Ostsee. Diese Untersuchungen werden in gemeinsam mit den Arbeitsbereichen >Biologische Effekte von Schadstoffen und >Ökotoxikologie in einem integrierten chemischen Schadstoff- und Bioeffektmonitoring durchgeführt.
Arbeitsschwerpunkte:
- Spurenanalytik von chlororganischen Schadstoffen und Spurenmetallen in marinen Biota (z.B. PCBs, HCHs, DDTs)
- Entwicklung, Einführung und Anwendung analytischer Verfahren für "neue" Schadstoffe (z.B. bromierte und fluororganische Substanzen, Organo-Quecksilber-Spezies)
- Qualitätssicherung (QUASIMEME)
- Mitarbeit bei der Weiterentwicklung der Monitoringprogramme BLMP, CEMP (OSPAR) und Combine (HELCOM) sowie den
- nationalen und internationalen Auswertungen und Zustandsberichten
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