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Zentralstelle für Agrardokumentation und -information
(Pike-perch; Sandre) Stizostedion lucioperca.
Der Zander weist einen langen, gestreckten Körper auf. Er wird bis über einen Meter lang und bis zu 12 kg schwer. In Deutschland ist er im gesamten Ostseeraum weit verbreitet, außerdem ist er in Schweden, Finnland und Westasien anzutreffen. Nach zahlreichen Versuchen, diese Fischart in verschiedenen Süß- und Brackwasserzonen Europas heimisch zu machen, wurde sie in manchen Gebieten zu einer Bedrohung für die einheimischen Fische. Zander bewohnen tiefe, ruhige Gebiete von Seen, Kanälen und Flüssen, je nach Temperatur bevorzugen sie unterschiedliche Tiefen und Bodenverhältnisse. Vor allem in der Sportfischerei sind Zander eine ausgesprochen beliebte Fischart.
ZMT
Zentrum für Marine Tropenökologie, Bremen.
Netzgerät der Fischerei, das hinter dem Fahrzeug durch das Wasser gezogen wird.
Grundschleppnetze, die gleichzeitig von zwei Schiffen geschleppt werden. Die horizontale Netzöffnung wird durch den Abstand der Schleppfahrzeuge bewirkt. Das Netz selbst unterscheidet sich kaum von einem Grundschernetz, jedoch wird es ohne Scherbretter verwendet, und die Kurrleine (eine für jedes Schiff) sind direkt mit den Jagern verbunden. Das Gewicht der (fehlenden) Scherbretter wird entweder mit auf der Verbindung Kurrleine -Jager angebrachten abnehmbaren Schleppgewichten oder durch verlängerte Kurrleinen und Jager ausgeglichen
Diese Fanggeräte werden von zwei Fahrzeugen aus gehandhabt. Die Ringwaden haben im allgemeinen einen zentralen Netzsack und manchmal eine Schnürleine in zwei getrennten Sektionen (Italien, Griechenland).

Herausgeber: Bundesforschungsanstalt für Fischerei © BFAFi 2007