Wie haben sich nach Auffassung der Bundesregierung Versuche bewährt, an Stelle von Fangquoten, auf denen die EU-Fischereipolitik seit Jahrzehnten aufbaut, Fangtage als Regulierungsinstrument einzusetzen, um Rückwürfe von Speisefischen ins Meer aufgrund drohender Strafzahlungen beim Überschreiten der jeweiligen Fangquote zu verhindern, und wie steht die Bundesregierung generell zum Instrument der Fangtage?

Zurzeit wird noch kein System angewandt, in dem die Fangquoten gänzlich durch Fangtage ersetzt werden. Es wird zurzeit auf EU-Ebene die Durchführung eines Pilotprojekts im Kartegat erörtert, in dem über einen bestimmten Zeitraum die Fangquoten außer Kraft gesetzt und durch ein Fangaufwandssystem ersetzt werden sollen. Die Einzelheiten sind hierbei noch zu klären und seine Ergebnisse zu bewerten. Hierbei stellt sich insbesondere das Problem, wie der Fang von untermaßigen Fischen zu verhindern ist. Im Bereich der Nordwestatlantischen Fischereiorganisation (NAFO) wird in der Garnelenfischerei ein Fangtagesystem angewandt. Die tatsächlichen Fänge liegen in dieser Fischerei über denen der wissenschaftlichen Emp­fehlungen.
Neben diesen reinen Fangtagesystemen kommen Fangtage ergänzend zu Fangquoten bei bestimmten gemischten Fischereien zur Anwendung. Dies ist insbesondere in der Nordsee der Fall, wo der Kabeljau, für den ein Wiederaufbauplan gilt, in der gemischten Fischerei mitgefangen wird. Eine solche Regelung ist aber sehr verwaltungsaufwendig und auch für die betroffene Fischerei schwer handhabbar. Eine Art von Fangtageregelung wird auch in der Ostsee in Form von bestimmten Sperrzeiten zur Verringerung des allgemeinen Fischereidrucks angewandt. Die Bundesregierung sieht diese Fangtageregelungen als eine notwendige Ergän­zung der Fangquotenregelung in der gemischten Fischerei und in Fischereien, in denen der Fischereidruck zu hoch ist. Dieses System kann aber das System der Fangquoten selbst nicht ersetzen. Die Anwendung ist auch unter dem Gesichtspunkt des administrativen Umfangs im Einzelfall zu beurteilen.

FAQ

FAQ
Zustand kommerziell genutzter Bestände in ihren Hauptfanggebieten: Flunder
Kann die Bundesregierung bestätigen, dass der kommerzielle Fischfang in den letzten fünf Jahrzehnten die Bestände großer Meeresraubfische um zirka 90 Prozent reduziert hat, und wie bewertet sie die Entwicklung der Bestände an großen Meeresraubfischen?
Wie steht die Bundesregierung zur Notwendigkeit eines internationalen Abkommens zum Schutz bedrohter Haipopulationen?
Wie steht die Bundesregierung zur Forderung von Umweltorganisationen wie Greenpeace, die umweltzerstörende Grundschleppnetzfischerei auf der Hohen See zu verbieten, bei der nach Angaben der Organisation gegenwärtig weltweit pro Sekunde eine Meeresbodenfläche in der Größe von rund 148 Fußballfeldern umgepflügt wird?
Wie hat sich in den letzten 30 Jahren das Verhältnis zwischen der Größe der Welt-Fischfangflotte und ihrer Fangerträge entwickelt?
Kann die Bundesregierung Angaben von Greenpeace bestätigen, nach denen von den 3,5 Millionen weltweit eingesetzten Fischereischiffen nur etwa ein Prozent industrielle Trawler sind, die jedoch 50 bis 60 Prozent der Fangkapazität repräsentieren?
Wie hoch sind nach Kenntnis der Bundesregierung die Überkapazitäten bei den Fischereiflotten weltweit und in der Europäischen Union?
Welche Initiativen zum Abbau der innerhalb der EU und über diese hinaus bestehenden Überkapazitäten und zur Fangflottenreduzierung unterstützt die Bundesregierung?
In welcher Form ist die Bundesrepublik Deutschland an den internationalen Abkommen beteiligt, und wie ist der Stand der Umsetzung durch die Bundesregierung?
Welche Nutzungsformen sollten nach Auffassung der Bundesregierung in einem großräumigen Meeresschutzgebiet ausgeschlossen sein?
Welche Nutzungsformen sollten nach Auffassung der Bundesregierung in einem großräumigen Meeresschutzgebiet ausgeschlossen sein?
Wie beurteilt die Bundesregierung die Fortschritte in der Umsetzung der 2004 gemachten Schutzgebietsvorschläge unter den Natura 2000 Richtlinien in den deutschen ausschließlichen Wirtschaftszonen von Nord- und Ostsee?
Welche Initiativen unternimmt die Bundesregierung innerhalb des OSPAR-Prozesses, damit die Einleitung radioaktiver Stoffe in die Nordsee und den Nordostatlantik reduziert wird?
Welchen Einfluss hat das Klima auf die Fischfauna?
Zustand kommerziell genutzter Bestände in ihren Hauptfanggebieten: Scholle
Zustand kommerziell genutzter Bestände in ihren Hauptfanggebieten: Seezunge
Zustand kommerziell genutzter Bestände in ihren Hauptfanggebieten: Heilbutt
Gibt es aufgrund der Überfischung vieler Fischpopulationen ein Ausweichen der Fischerei auf Fischarten, die früher nicht wirtschaftlich genutzt wurden?
Wie bewertet die Bundesregierung das so genannte „finning", bei dem Haien für Delikatessspeisen die Flossen abgeschnitten und die Tiere wieder ins Meer geworfen werden, wo sie qualvoll verenden?
Wie hoch wird der Anteil an Speiselisch eingeschätzt, der von EU-Fischereifahrzeugen zurück ins Meer geworfen wird, weil er zurzeit des Fangs unverkäuflich ist oder weil die entsprechende Fangquote für die Fischart bereits ausgeschöpft wurde oder weil der Schiffslagerplatz für höherpreisige Arten genutzt werden soll?
Welche Fortschritte und welche Erfahrungen gibt es beim Einsatz von unabhängigen, inter­nationalen Beobachtern auf Hochseefang- und -fabrikschiffen, und wie steht die Bundesregierung zur Forderung von Umweltorganisationen, sämtliche Hochseefang- und -fabrikschiffe mit solchen Beobachtern zu besetzen?
Welche  Erfahrungen  gibt  es  mit  satellitengestützter  Überwachung  (Vessel  Monitoring System, VMS) der Fangschiffe zur Kontrolle der Fangschiffe?
Welche Subventionen in welcher Höhe werden gegenwärtig in der Europäischen Union an die Fischereiflotten der Mitgliedsländer gezahlt (bitte nach Ländern auflisten)?
Wie hat sich nach Kenntnis der Bundesregierung weltweit und in der Europäischen Union der Konzentrationsprozess der Fischereiflotten (Trend zu immer größeren, kapitalintensiveren Schiffseinheiten) entwickelt, und wie beurteilt die Bundesregierung diesen Prozess unter Berücksichtigung der Subventionspraxis?
Wie viele Menschen sind derzeit weltweit zur Bestreitung ihres Lebensunterhalts direkt (als Fischer und/oder in der Fisch verarbeitenden Industrie) von der Fischerei abhängig? Wie viele davon insgesamt in der Europäischen Union, in den übrigen OECD-Staaten und in den Schwellen- und den Entwicklungsländern.
Welche Subventionen in welcher Höhe zahlt die Europäische Union an Fischereibetriebe (Gesamtsumme je Subventionsart) für die Entwicklung von selektivem, umweltschonenderem Fanggeschirr?
Wie steht die Bundesregierung zu der Tatsache, dass der EU-Fischereiministerrat seit Jahren die Empfehlungen des Internationalen Rates für Meeresforschung (ICES) ignoriert, die Kabeljau- bzw. Dorschfischerei in der Nord- und Ostsee zu schließen?
Fehlt nach Auffassung der Bundesregierung ein einheitliches internationales Vertragswerk, das die unterschiedlichen Interessen an den Ozeanen regelt, und hätte ein solches Vertragswerk Chancen auf politische Durchsetzbarkeit?
Wie beurteilt die Bundesregierung den gegenwärtigen Stand der Schutzgebietsausweisungen unter Berücksichtigung der in internationalen Foren (OSPAR, HELCOM, CBD, WSSD) gemachten Zusagen?
Welche Konsequenzen für den Aufbau von Meeresschutzgebieten ergeben sich nach Ansicht der Bundesregierung aus der 8. Vertrags Staatenkonferenz der Konvention über die biologische Vielfalt, die im März 2006 in Curitiba (Brasilien) stattfand, und welche Defizite sieht die Bundesregierung diesbezüglich im Konferenzergebnis?
Wie viel Prozent des verkauften Fisches oder verkaufter Meeresfrüchte stammen nach Kenntnis der Bundesregierung jährlich aus Aquakulturen (einschließlich Zuchtfischen in Binnenseen oder Tanks etc.) und wie viel aus Wildfängen: weltweit, in der Europäischen Union, in Deutschland?
Welche Haltung hat die Bundesregierung zur harschen Kritik des SRU am EU-Kommissionsvorschlag einer Meeresstrategie-Richtlinie, nach der diese in eklatantem Widerspruch zum eigenen Anspruch stände, einen integralen, alle Verursacher umfassenden Ansatz vermissen ließe und sie somit nicht zielführend sei?
Untersuchungen zum Bestandsmanagement des europäischen Aals: Der Europäische Aal im Fokus von Wissenschaft und fischereilichem Management
Deutliches Erholungspotential des Grönlandkabeljaus. Welche Rolle spielt das Klima?
Was ist das EU-Projekt UNCOVER?
Zustand kommerziell genutzter Bestände in ihren Hauptfanggebieten: Schellfisch
Welche Position hat die Bundesregierung zum Fang des bereits überfischten Dornhais und dessen Verkauf auch in deutschen Geschäften unter dem Namen „Schillerlocken"?
Wie haben sich nach Auffassung der Bundesregierung Versuche bewährt, an Stelle von Fangquoten, auf denen die EU-Fischereipolitik seit Jahrzehnten aufbaut, Fangtage als Regulierungsinstrument einzusetzen, um Rückwürfe von Speisefischen ins Meer aufgrund drohender Strafzahlungen beim Überschreiten der jeweiligen Fangquote zu verhindern, und wie steht die Bundesregierung generell zum Instrument der Fangtage?
Hält die Bundesregierung die bestehenden Regelungen zur Hochseefischerei und zum Schutz der Fischbestände für ausreichend, und wenn nicht, welche Initiativen zu deren Ergänzung bzw. Verbesserung - z. B. verbindliche Verbote und Sanktionen, Klagerecht für Umweltverbände und nicht unmittelbar geschädigte Staaten - wird sie ergreifen?
Wie hat sich nach Auffassung der Bundesregierung der Internationale Seegerichtshof mit Sitz in Hamburg bei der Regelung von Fischereistreitigkeiten und der Bewahrung der Meeresökosysteme bewährt?
Welchen ungefähren prozentualen Anteil an der Gesamtfläche des Meeres sollten nach Auffassung der Bundesregierung Meeresschutzgebiete der Nord- und Ostsee,  in anderen Weltmeeren der Erde haben, und welchen Anteil machen sie gegenwärtig aus?
Für wie gravierend hält die Bundesregierung die Gefahren, die für die Meeresökosysteme durch die Versauerung der Weltmeere entstehen, welche durch das vom Menschen verursachte Ansteigen des Kohlendioxid-Gehaltes in der Atmosphäre verursacht wird?
Wie hat sich die Einleitung radioaktiver Stoffe in die Nordsee und den Nordostatlantik seit dem verbindlichen OSPAR-Beschluss von 1998 im portugiesischen Sintra entwickelt, nach dem solche Einleitungen deutlich reduziert werden sollten, und welche Anlagen welcher Länder sind für diese Entwicklung hauptverantwortlich?
Existieren in der Bundesrepublik Deutschland Forschungsprogramme, die sich gezielt dem Problem der Einwanderung gebietsfremder Arten widmen?
Zustand kommerziell genutzter Bestände in ihren Hauptfanggebieten: Nordseekabeljau
Zustand kommerziell genutzter Bestände in ihren Hauptfanggebieten: Ostseedorsch
Zustand kommerziell genutzter Bestände in ihren Hauptfanggebieten: Seelachs
Zustand kommerziell genutzter Bestände in ihren Hauptfanggebieten: Makrele
Wie schätzt die Bundesregierung den Umfang der illegalen Fischerei ein: in internationalen Gewässern, in den Gewässern der Europäischen Gemeinschaft, in den ausschließlichen Wirtschaftszonen von Entwicklungshilfeländern?
Wie hoch sind die jährlichen Beifänge von Walen und Delfinen?
Wie schätzt die Bundesregierung den Erfolg der verschiedenen internationalen Abkommen ein, den Beifang von Fischen und Meeressäugern zu minimieren?
Wie steht die Bundesregierung dazu, dass trotz eines seit 2002 bestehenden EU-Verbotes für Treibnetzfischereien, eine Flotte von über 440 Treibnetzfischern im Mittelmeer operiert und den qualvollen Tod von jährlich tausenden von Meeressäugern, Schildkröten und Seevögeln in Kauf nimmt?
Welche internationalen Abkommen existieren zur Regelung der Hochseefischerei und zum Schutz der Hochseefischbestände im Rahmen der EU, der VN und weiterer Organisationen, und welchen Grad an Verbindlichkeit besitzen diese Abkommen?
Wie steht die Bundesregierung zu zwei Initiativen von Greenpeace, die die Ausweisung von großflächigen Meeresschutzgebieten zum Ziel haben, in denen extraktive Nutzungsformen, wie die Fischerei, die Förderung von Öl und Gas sowie die Entnahme von Sand und Kies, ausgeschlossen sein sollen: a) in Nord- und Ostsee, in einem Vorschlag aus dem Jahr 2004 unter dem Titel „Mehr Meer", in dem nach wissenschaftlicher Analyse der Gefährdungssituation, der Nahrungsketten sowie der Nahrungsauftriebsgebiete sowie der Laichgründe und Aufzuchtsgebiete ungefähr 40 Prozent der Fläche der Nord- und Ostsee als Schutzgebiet vorgeschlagen werden, b) in 25 Gebieten auf der Hohen See, außerhalb nationaler Gerichtsbarkeiten in einem Vorschlag aus dem Jahr 2006 unter dem Titel „Roadmap to Recovery - A global network of marine reserves", worin nach ähnlicher wissenschaftlicher Analyse ungefähr 40 Prozent der Fläche der Hohen See (Bereiche außerhalb der nationalen Gerichtsbarkeiten) als Schutzgebiet vorgeschlagen werden?
Welche Erkenntnisse bestehen angesichts der diesjährigen extremen Algenblüte in der Ostsee sowie des massenhaften Auftretens von Quallen im Mittelmeer über die Wechselbeziehungen zwischen massiver Befischung, Überdüngung durch anthropogene Nährstoffeinträge und Meeresverschmutzung sowie Klimawandel einerseits und Phänomenen wie Algenblüte und massenhaftes Auftreten von Quallen andererseits?
Welche Gefahren für die Ökosysteme der Weltmeere sieht die Bundesregierung im durchschnittlichen Temperaturanstieg des Wasserkörpers der Ozeane und in der Erwärmung der Erdatmosphäre infolge des anthropogenen Treibhauseffekts sowie der damit verbundenen geänderten Strömungsverhältnisse in den Weltmeeren?
Gibt es auf internationaler Ebene und gibt es in der Bundesregierung Strategien, wie mit eingewanderten gebietsfremden Arten umgegangen werden soll?
Welche Haltung hat die Bundesregierung zu verstärkten Aktivitäten verschiedener Länder, Fischbestände in Aquakulturen innerhalb des Meeres bzw. in Mangrovengebieten zu züchten (beispielsweise Zuchtlachse oder Schrimps), hält sie solche Zuchten für ökologisch verträglich, und wie begründet sie dies?
Auf welche wesentlichen Änderungen am Kommissionsvorschlag für die Meeresstrategie-Richtlinie und an der Meeresschutzstrategie wird die Bundesregierung in den Gremien der Europäischen Union hinarbeiten, und wird sie dabei die Forderungen des SRU berücksichtigen, insbesondere danach, die Renationalisierung der Verantwortung für die Meeresschutzpolitik zu verhindern, indem von der EU für wesentliche Politikfelder, in denen sie über die zentralen Kompetenzen verfügt (z. B. Landwirtschafts- und Fischereipolitik sowie in der Seeschifffahrt) Schutzkonzepte entwickelt und in die Richtlinie integriert werden, das den Meeresschutz betreffende europäischen Umweltrecht weiterzuentwickeln, insbesondere die Wasserrahmenrichtlinie und die Nitratrichtlinie, -        die europäischen Handlungsebenen mit den internationalen Konventionen zum Schutz der Meere zu verknüpfen, -        den wenig ambitionierten Zeitplan des Kommissionsvorschlags für die Meeresstrategie-Richtlinie durch einen anspruchsvollen Zeitplan einschließlich notwendiger Zwischenziele zu ersetzen?
Zustand kommerziell genutzter Bestände in ihren Hauptfanggebieten: Rotbarsch
Welche signifikanten Schäden an Populationen von Meeressäugern und Seevögeln sind angesichts der weltweiten Überfischung der Weltmeere in den letzten Jahren festzustellen, und wie stark ist nach heutigen Erkenntnissen der Zusammenhang zwischen Bestandsgrößen von Fischen einerseits und dem Bestand an Seevögeln und Meeressäugern andererseits?
Sieht die Bundesregierung bei der Ausweisung von Offshore-Windparks Gefahren für die Meeresumwelt, wenn ja, unter welchen Bedingungen?
Welche Fortschritte gibt es nach Ansicht der Bundesregierung bei der Umsetzung des so genannten OSPAR-Generationsziels, nachdem der Eintrag von Schadstoffen in die Meeresumwelt bis 2020 beendet werden soll, und welche Konsequenzen zieht sie daraus?
Welche Erkenntnisse hat die Bundesregierung über die Wirkungen der Einleitung von hormonellen Stoffen über Kläranlagen in die Flüsse und schließlich in die Weltmeere auf die Meeresökosysteme, und welche Konsequenzen zieht sie daraus?
Welche Folgen hat der stetig wachsende und immer schnellere Schiffsverkehr für den Um­fang des Einschleppens gebietsfremder Arten; hat es hier innerhalb der letzten 30 Jahre eine neue Qualität gegeben, und welche Maßnahmen werden im internationalen Seeverkehr ergriffen, um dem ungewollten Transport von Exoten Einhalt zu gebieten?
Begriffsdefinitionen zur Beurteilung von Fischbeständen
In welcher Weise haben sich in den letzten 30 Jahren die Hauptfanggebiete bzw. -fangtiefen verlagert, insbesondere nach der Überfischung küstennaher Bereiche?
Wie steht die Bundesregierung zur so genannten Industrie- oder Gammelfischerei, bei der die Meere unselektiv durchpflügt werden, um die gefangenen Meerestiere zu Fischmehl und -öl zu verarbeiten, das an landwirtschaftliche Nutztiere oder in der Aquakultur verfüttert wird?
Wie hoch schätzt die Bundesregierung den prozentualen Anteil an Beifang bei Speisefischen?
Zustand kommerziell genutzter Bestände in ihren Hauptfanggebieten: Hering
Welchen Trend sieht die Bundesregierung in den letzten 30 Jahren hinsichtlich der mittleren Längen der Fischbestände (Scholle, Flunder, Seezunge, Kabeljau, Dorsch, Schellfisch, Rotbarsch, Schwarzer Heilbutt, Seelachs, Hering, Makrele) im Hinblick auf die Sicherung ihrer generativen Folge, und wie beurteilt die Bundesregierung unter diesen Gesichtspunkten den Erfolg technischer Maßnahmen in diesem Zeitraum, wie neue Fangtechniken oder größere Netzmaschen?
Herausgeber: Bundesforschungsanstalt für Fischerei © BFAFi 2007